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	<title>Pressemeldung | VSM</title>
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		<title>VSM zum Ende des F126-Vorhabens</title>
		<link>https://vsm.bm-webhosting.de/2026/06/24/vsm-zum-ende-des-f126-vorhabens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Tüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:53:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
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<p style="text-align: justify;">Mit Erstaunen nimmt der Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM) die heutige Entscheidung zur Beendigung des Fregattenprojekts F126 zur Kenntnis. Die Nachricht kam für viele der beteiligten Unternehmen überraschend und stellt sie vor erhebliche Herausforderungen. Trotz der bekannten Verzögerungen war das Projekt in den betroffenen Werften und Zulieferbetrieben fest eingeplant und mit entsprechenden personellen sowie industriellen Kapazitäten hinterlegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die heutige Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen: Bereits getätigte Ausgaben in Milliardenhöhe müssen vollständig abgeschrieben werden. Bereits gefertigte Bauteile wandern ungenutzt in den Hochofen. Noch wichtiger, auf das Fähigkeitsprofil der F 126 wird die Deutsche Marine auf viele Jahre verzichten müssen. Zur Erinnerung: Die Planungen für diese Schiffsklasse begannen bereits 2009, der Bauvertrag wurde 2020 geschlossen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig begrüßen wir die Entscheidung, vorbehaltlich der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, 4+4 MEKO A-200-DEU zu beschaffen. Diese Schiffe können schneller zulaufen und werden dazu beitragen, einen Teil der entstehenden Fähigkeitslücke zu schließen. Ebenso begrüßen wir die Ankündigung von TKMS, die vom Abbruch des F126-Projekts betroffenen Unternehmen im Rahmen der Umsetzung des neuen Programms nach Möglichkeit einzubinden. Bereits vor einem Jahr hat der VSM betont, dass mit einer schnellen Beschaffung der MEKO-Lösung große Chancen verbunden sind, vorausgesetzt, eine pragmatische Herangehensweise bei den bisher üblichen Bauvorschriften hält Einzug. Hier sind dem Vernehmen nach erfreuliche Fortschritte erzielt worden. </p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt hinterlässt der heutige Tag jedoch einen bitteren Beigeschmack für die deutsche Schiffbauindustrie. Die damals seitens der Verantwortlichen im Beschaffungsprozess verfolgte Marschrichtung, die deutsche Schiffbauindustrie als Generalunternehmer bei dem Fregattenprojekt explizit außen vor zu lassen, um ein Exempel zu statuieren, zeigt heute ihr unrühmliches Ergebnis. Die umfänglichen Bemühungen seitens der deutschen Akteure, die damaligen Fehler zu heilen, werden nun nicht honoriert. </p>
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		<title>VSM begrüßt Offshore-Großauftrag für Rostock</title>
		<link>https://vsm.bm-webhosting.de/2026/06/17/vsm-begruesst-offshore-grossauftrag-fuer-rostock/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Tüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:46:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg 17.06.2026</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) begrüßt die Vergabe einer Offshore-Konverterplattform durch den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz an das Konsortium aus Neptun Smulders Offshore Renewables (NSORe) und Siemens Energy.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Entscheidung ist ein bedeutender Erfolg für den deutschen Werftstandort und ein starkes Signal für die Rolle der maritimen Industrie bei der Umsetzung der Energiewende. Offshore-Konverterplattformen gehören zu den technologisch anspruchsvollsten Infrastrukturen der europäischen Energieversorgung. Sie sind unverzichtbar, um Strom aus Offshore-Windparks effizient in die Stromnetze an Land einzuspeisen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Dieser Auftrag zeigt, dass deutsche Werften nicht nur exzellente Schiffe bauen, sondern, dass diese Fähigkeiten auch für zentrale Infrastruktur der Energiewende benötigt werden. Die maritime Industrie ist ein unverzichtbares Werkzeug, um Deutschlands Resilienz zu stärken“</em>, erklärt Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des VSM.<span> </span><em>“Neben den Stammkunden im zivilen Markt, insbesondere Kreuzfahrt- und Yachtkunden und dem Marineschiffbau, wird damit auch das zusätzliche Marktsegment im Bereich der Erneuerbaren Energie besetzt.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die angekündigte Schaffung von mehr als 500 neuen Arbeitsplätzen in Mecklenburg-Vorpommern ist ein weiterer Beleg für die enormen Wachstumschancen in der Maritimen Industrie.<span> </span><em>„Während andere Industrie Branchen mit einer ausgeprägten Wachstumsschwäche kämpfen, liegt bei uns der Kurs ganz klar auf Expansion in militärischen, sowie zivilen Märkten. Wo Energiewende, industrielle Wertschöpfung und qualifizierte Beschäftigung zusammenkommen, entstehen Zukunftsperspektiven für ganze Regionen. Der Auftrag zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in den deutschen Werftstandorten steckt“</em>, so Lüken weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus Sicht des VSM unterstreicht die Entscheidung zudem die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industrie in einem Marktsegment mit weiter steigenden Bedarfen. Der VSM sieht darin eine Chance, maritime Kompetenzen langfristig zu sichern und neue industrielle Geschäftsfelder zu erschließen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Um den in Nord- und Ostsee reichlich vorhandenen Rohstoff Wind zu nutzen sind nicht nur Windparks auf See nötig, sondern auch die industrielle Fähigkeit, die dafür notwendige Infrastruktur zu bauen. Der heutige Auftrag zeigt, dass diese Fähigkeiten in Deutschland vorhanden sind. Jetzt gilt es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass weitere Projekte folgen können. Das erlaubt das Heben von Serieneffekten und trägt dazu bei, die maritime Energiewirtschaft zu einer dauerhaften Erfolgsgeschichte zu machen.“</em></p>
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		<title>EU-Ratsbeschlüsse zur europäischen maritimen Industriestrategie</title>
		<link>https://vsm.bm-webhosting.de/2026/06/11/eu-ratsbeschluesse-zur-europaeischen-maritimen-industriestrategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Tüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:39:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg 11.06.2026</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) begrüßt die Schlussfolgerungen des EU-Verkehrsministerrat zur Europäischen Industriellen Maritimen Strategie (EMIS). Mit den Beschlüssen setzt der Rat ein wichtiges Signal für die Stärkung der europäischen Schiffbau- und Meerestechnikindustrie als strategischen Pfeiler von Wettbewerbsfähigkeit, technologischer Souveränität und wirtschaftlicher Resilienz Europas.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders positiv bewertet der VSM die klare Anerkennung der maritimen Industrie als Schlüsselbranche für die industrielle Zukunft Europas. Die Ratsbeschlüsse stärken die von der Europäischen Kommission vorgelegte Strategie, die in vielen Punkten auf eine Umsetzung durch die Mitgliedsstaaten angewiesen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Hervorgehoben wird unter anderem die Notwendigkeit wettbewerbsfähiger Finanzierungsinstrumente, um Investitionen in die Flottenerneuerung sowie die Modernisierung von Produktionsanlagen zu ermöglichen. Gleichzeitig mahnt der Rat einen verbesserten Zugang und eine gesteigerte Effektivität der EU-Förderprogramme an. Eine Vielzahl der in der EMIS referenzierten Instrumente wiesen bislang eine eher geringe Wirkung in der maritimen Industrie auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Rat betont zudem das Erfordernis eine kritische Masse der industriellen Basis sicherzustellen und zu stärken. Dabei kommt einem wirksamen Schutz vor marktverzerrenden Subventionen aus Drittstaaten eine besondere Bedeutung zu. Gleichzeitig spricht sich der Rat für die Entwicklung eines Programms für Dual-Use Fähren, sowie für eine strategische Ausrichtung öffentlicher Beschaffungs- und Vergabeverfahren aus. Ebenso unterstützt er den Aufbau einer Europäischen Allianz für maritime Wertschöpfungsketten, die Modernisierung der Werften im Rahmen der Initiative „Shipyards of the Future“ sowie die gezielte Förderung von Fachkräften und Kompetenzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des VSM, erklärt:</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Schlussfolgerungen zur Industriellen Maritimen Strategie des Ministerrates stärken der Kommission den Rücken und betonen gleichzeitig das Engagement der Mitgliedsstaaten. Sie erkennen gemeinsam an, dass Schiffbau und Meerestechnik weit mehr sind als ein reiner Wirtschaftszweig: Sie sind Voraussetzung für industrielle Souveränität, technologische Führungsfähigkeit, sichere Lieferketten und die erfolgreiche Transformation unserer Wirtschaft. Besonders wichtig ist, dass Europa den verzerrten Wettbewerb durch massiv subventionierte Anbieter aus Drittstaaten adressiert und die Bedeutung einer starken europäischen Wertschöpfung ausdrücklich hervorhebt. Mit Ihrem Aktionsplan hat die Bundesregierung bereits ein eigenes Arbeitsprogramm dazu vorgelegt. Dies gilt es jetzt zügig in konkrete politische Instrumente zu übersetzen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der VSM begrüßt darüber hinaus die Forderung nach besser zugänglichen europäischen Finanzierungsinstrumenten für Werften, Zulieferunternehmen und maritime Innovationen. Gerade mit Blick auf die Transformation hin zu klimaneutraler Schifffahrt, den Ausbau digitaler Technologien sowie der Stärkung der europäischen Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit sind langfristige Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen unverzichtbar.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die maritime Industrie Europas verfügt über herausragende technologische Kompetenzen. Wenn Europa seine industrielle Basis sichern und gleichzeitig die Herausforderungen von Klimaschutz, Digitalisierung und geopolitischer Unsicherheit bewältigen will, muss die maritime Industrie ein zentraler Bestandteil der europäischen Industriestrategie sein. Die Ratsbeschlüsse weisen dafür in die richtige Richtung“, so Lüken.</p>
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		<item>
		<title>VSM zur 14. Nationalen Maritimen Konferenz</title>
		<link>https://vsm.bm-webhosting.de/2026/04/28/vsm-zur-14-nationalen-maritimen-konferenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Tüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 16:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Emden 28.04.2026</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die deutsche maritime Industrie wächst deutlich – zugleich steigt die strategische Abhängigkeit von China auf ein kritisches Niveau. Darauf weist der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) anlässlich der 14. Nationalen Maritimen Konferenz hin. Aktuelle Zahlen zeigen: Während das Wachstum der Branche deutlich an Fahrt gewinnt, verschieben sich die industriepolitische Gewichte weiter Richtung China.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Auftragsvergabe aus Deutschland an chinesische Bauwerften hat im letzten Jahr 98 Prozent erreicht. Reeder agieren dabei betriebswirtschaftlich nachvollziehbar auf günstige Angebotspreise und attraktive Finanzierungsbedingungen. Dennoch ist diese Entwicklung gesamtwirtschaftlich strategisch hochriskant“, sagte VSM-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Lüken. „Wir reden seit Jahren von De-Risking – während unsere Abhängigkeit Tag für Tag wächst.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wachstum gewinnt weiter an Dynamik</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig entwickelt sich die maritime Industrie in Deutschland positiv. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts stieg der Gesamtumsatz der Branche – einschließlich zivilem Schiffbau, Reparatur und Marineschiffbau – um 15,3 Prozent. Auch im zivilen Seeschiffbau zeigt sich eine deutliche Dynamik: Der Wert der Ablieferungen von Seeschiffen legte um 22,5 Prozent zu. Die Beschäftigung auf Werften mit mehr als 50 Mitarbeitenden wuchs um 6,9 Prozent. „Die maritime Industrie ist ein Hochtechnologiesektor mit wachsender globaler Nachfrage. Deutschland ist in vielen spezialisierten Segmenten hervorragend positioniert und aktuell sehr gut ausgelastet“, so Lüken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auftragsvergabe verschiebt sich massiv nach China</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch zeigt die internationale Auftragsvergabe im Schiffbau eine klare Entwicklung: In den vergangenen fünf Jahren haben europäische Reeder Schiffe im Wert von rund 310 Milliarden US-Dollar bestellt – rund 60 Prozent davon in China, mit stark steigender Tendenz. Während der Anteil chinesischer Werften 2021 noch bei 34 Prozent lag, stieg er bis 2025 auf 74 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei deutschen Reedern ist die Entwicklung noch ausgeprägter: Von einem Bestellvolumen von 24,3 Milliarden US-Dollar entfielen im Durchschnitt 76 Prozent auf China, zuletzt sogar 95 Prozent (2024) und 98 Prozent (2025).</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Berechnungen des VSM summieren sich die Aufträge aus Deutschland an chinesische Werften in den vergangenen fünf Jahren auf 18,5 Milliarden US-Dollar, aus der EU auf rund das Zehnfache. „Reeder entscheiden im harten internationalen Wettbewerb rational und folgen den günstigsten Angeboten, was verständlich ist. Gleichzeitig müssen wir uns fragen, ob diese Entwicklung langfristig im strategischen Interesse Deutschlands und Europas liegen kann“, sagt Lüken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Geopolitische Bedeutung wächst</strong></p>
<p style="text-align: justify;">China hat in den letzten 20 Jahren auf der Grundlage politischer Vorgaben und hohen staatlichen Investitionen massive industrielle Kapazitäten im Schiffbau ausgebaut und dominiert heute den Weltmarkt mit großem Abstand. Die maritime Industrie ist eng mit globaler Machtprojektion, Handelswegen und kritischer Infrastruktur verbunden – von Seehandelsrouten bis zu Unterseekabeln. „Maritime Fähigkeiten sind ein zentraler Faktor geopolitischer Handlungsfähigkeit. Wer industrielle Kapazitäten verliert, verliert langfristig auch strategischen Einfluss. Wir müssen gemeinsam für attraktivere Bedingungen sorgen, damit sich Reeder wieder leichter für Europa entscheiden können“, so Lüken. Dazu muss der langfristige Trend des Abbaus von Produktionskapazitäten in Europa gestoppt und umgekehrt werden. „Das aktuelle Wachstum gibt schon die richtige Richtung vor. Doch die Investitionen müssen verstärkt und beschleunigt werden.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Branche erwartet starkes Wachstum und steigenden Fachkräftebedarf</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für die kommenden Jahre rechnet die Branche mit weiterem Wachstum: eine Umsatzverdoppelung der maritimen Industrie in Deutschland bis 2030 ist realistisch. Parallel dazu wird ein deutlicher Anstieg des Fachkräftebedarfs erwartet – um mindestens 50 Prozent. Um diesem Bedarf zu begegnen, werden neue Qualifizierungsansätze diskutiert, darunter spezialisierte Aufbaustudiengänge im Schiffbau für Ingenieurinnen und Ingenieure sowie gezielte Programme für Fachkräfte aus anderen Industrien.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Politisches Handeln erforderlich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen und globaler Wettbewerbsverschiebungen gewinnt die maritime Industrie weltweit weiter an strategischer Bedeutung. Die jüngst erneuerte maritime Industriestrategie der Europäischen Kommission unterstreicht diese Entwicklung. Doch auch viele andere Nationen schlagen diesen Pfad ein. „Die maritime Industrie steht für Innovation, Beschäftigung und strategische Souveränität gleichermaßen“, sagt Lüken. „Es ist gut und richtig, wenn wir uns für das, was wir schon geschafft haben, auch mal auf die Schultern klopfen. Maßstab unseres Handelns muss aber letztlich der globale Wettbewerb sein. Das betrifft nicht nur die Unternehmen sondern auch die staatlichen Rahmenbedingungen.&#8220;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>VSM und IGM Küste fordern entschlossenen Aktionsplan für maritime Industrie</title>
		<link>https://vsm.bm-webhosting.de/2026/03/16/vsm-und-igm-kueste-fordern-entschlossenen-aktionsplan-fuer-maritime-industrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Tüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 17:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>16.04.2026 Hamburg</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die maritime Industrie in Deutschland steht vor erheblichen Wachstumschancen – benötigt dafür jedoch klare politische Prioritäten und verlässliche Rahmenbedingungen. Das betonten der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) und die IG Metall Küste heute auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz in Hamburg. </p>
<p style="text-align: justify;">„Schiffbau und Meerestechnik sind eine Zukunftsbranche mit strategischer Bedeutung für Deutschland und Europa – technologisch führend, exportstark und sicherheitsrelevant“, erklärte <strong>Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des VSM</strong>. „Die von der EU-Kommission präsentierte europäische Maritime Industriestrategie ist ein starkes Signal. Sie erkennt an, dass Schiffbau und Meerestechnik systemrelevant für Europas wirtschaftliche Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und technologische Souveränität sind. Deutschland ist in Europa die führende Industrienation auch in der gesamten Wertschöpfungskette von Schiffbau und Meerestechnik. Damit die Strategie spürbar Wirkung in der Realwirtschaft zeigt, müssen vor allem die Mitgliedsländer handeln. Die Bundesregierung ist sich dessen bewusst, denn sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Kommission die maritime Industriestrategie vorgelegt hat. Jetzt kommt es auf pragmatisches, ergebnisorientiertes Handeln an.“ </p>
<p style="text-align: justify;">Die Branche befinde sich an einem entscheidenden Punkt. Der Bedarf in zentralen Märkten ist riesig und vielfach strategisch begründet – etwa durch veränderte sicherheitspolitische Anforderungen, energiepolitische Transformationen und nachhaltige Technik. Gleichzeitig sind diese Chancen kein Selbstläufer. </p>
<p style="text-align: justify;">Auch die IG Metall Küste unterstrich die industrie- und arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Branche. „Trotz voller Auftragsbücher bei den deutschen Werften und angekündigtem Beschäftigungsaufbau, steht die Branche vor großen Herausforderungen. Alle Werften und Zulieferer müssen beteiligt werden, nur so ist es zu schaffen. Dafür muss die Branche noch stärker und konstruktiver zusammenarbeiten. Die Fachkräftesicherung wird nicht nur wegen der Demografie zu einem entscheidenden Faktor für die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Entscheidend ist nun, die Attraktivität maritimer Berufe zu erhöhen und mehr junge Menschen – besonders Frauen – zu gewinnen, erklärte <strong>Daniel Friedrich, Bezirksleiter IG Metall Küste</strong>. </p>
<p style="text-align: justify;">Mit Blick auf die veränderte geopolitische Lage warnten beide Organisationen vor wachsenden sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Der Traum von einer regelbasierten Weltordnung könne nicht länger als handlungsleitend gelten. Ein starker europäischer Rahmen für die maritime Industrie muss die realen Bedigungen im globaeln Markt zur Grundlage nehmen.  </p>
<p style="text-align: justify;">Die jüngsten Signale aus Brüssel für eine stärkere „Made in Europe“-Orientierung begrüßen VSM und IG Metall Küste ausdrücklich. „Wenn öffentliche Mittel eingesetzt werden, müssen sie auch europäische Wertschöpfung und industrielle Kompetenz stärken. Das ist ein zentraler Baustein für Resilienz und Wachstum in Europa“, so<strong> Reinhard Lüken</strong>. </p>
<p style="text-align: justify;">Mit Blick auf die 14. Nationale Maritime Konferenz im April in Emden formulierten beide Organisationen eine klare Erwartung: Die Konferenz müsse konkrete industriepolitische Weichenstellungen liefern. „Die maritime Industrie ist strategisch relevant für Sicherheit, Energieversorgung, Klimaschutz und gute Industriearbeit. Jetzt ist der Moment, diese Stärke in eine langfristige politische Strategie zu übersetzen“, betonte <strong>Daniel Friedrich.</strong> </p>
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			</item>
		<item>
		<title>VSM-Statement zur europäischen maritimen Industriestrategie</title>
		<link>https://vsm.bm-webhosting.de/2026/03/04/vsm-statement-zur-europaeischen-maritimen-industriestrategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Tüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 08:32:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vsm.bm-webhosting.de/?p=9752</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg 04.03.2026</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Heute hat die Europäische Kommission ihre lang erwartete Europäische Maritime Industriestrategie vorgestellt. Ziel der Strategie sei es, „die Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Resilienz der europäischen maritimen Industrie zu stärken und Europas technologische Führungsrolle auszubauen“. </p>
<p style="text-align: justify;">Mit dieser Initiative greift die Kommission zentrale Forderungen der maritimen Industrie auf. </p>
<p style="text-align: justify;">Der VSM begrüßt insbesondere den klaren Fokus der Strategie auf Angebots- und Nachfragestärkung. Anreize für Reeder, europäische Hersteller zu beauftragen, kombiniert mit verbesserten Finanzierungsinstrumenten für Investitionen in moderne, effiziente und klimafreundliche Produktionsprozesse, sind entscheidend, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche dauerhaft zu sichern. </p>
<p style="text-align: justify;">„Die europäische Maritime Industriestrategie ist ein starkes Signal. Sie erkennt an, dass Schiffbau und Meerestechnik systemrelevant für Europas wirtschaftliche Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und technologische Souveränität sind. Deutschland ist in Europa die führende Industrienation auch in der gesamten Wertschöpfungskette von Schiffbau und Meerestechnik. Damit die Strategie spürbar Wirkung in der Realwirtschaft zeigt, müssen vor allem die Mitgliedsländer handeln. Die Bundesregierung ist sich dessen bewusst, denn sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Kommission die maritime Industriestrategie vorgelegt hat. Jetzt kommt es auf pragmatisches, ergebnisorientiertes Handeln an.“, erklärt <strong>Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des VSM.</strong> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Branche hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2035 sollen europaweit 10.000 nachhaltige und digitalisierte Schiffe gebaut oder modernisiert werden – sowohl in den bereits heute erfolgreichen Leitmärkten komplexer Hightech-Schiffstypen wie Marineschiffen, Kreuzfahrtschiffen, Yachten und Spezialschiffen als auch in aufstrebenden Technologiefeldern, etwa der Unterwassertechnik und autonomen Systemen sowie beim Schutz, der Reparatur und der Wartung kritischer Unterwasserinfrastruktur. Ebenso umfasst dies Schiffe zur Sicherstellung der europäischen Binnen- und Kurzstreckenverkehre sowie vielfältigen Aufgaben im Hafen- oder Offshoreeinsatz einschließlich Wartung, Reparatur, Umbau und Retrofit. </p>
<p style="text-align: justify;">Die neue maritime Industriestrategie der Europäischen Kommission setzt Impulse, um Innovationen zu beschleunigen, industrielle Kapazitäten auszubauen und Europa als globalen Technologieführer im nachhaltigen Schiffbau weiter zu stärken. Die deutsche Schiffbau- und Meerestechnikindustrie ist ein strategischer Pfeiler für die maritime Sicherheit, industrielle Resilienz und technologische Souveränität Europas. Sie sichert nicht nur hochwertige industrielle Wertschöpfung, Innovationskraft und gute Beschäftigung, sondern agiert in einem sehr dynamischen Marktumfeld mit erheblichen Wachstumschancen. </p>
<p style="text-align: justify;">Über Jahrzehnte hinweg sah sich die Branche einem massiv verzerrten globalen Wettbewerb gegenüber, auf den die EU keine effektive Antwort gefunden hat. Vor diesem Hintergrund kann die nun vorgelegte maritime Industriestrategie der Europäischen Kommission zu einem industriepolitischen Meilenstein und Wendepunkt werden. </p>
<p style="text-align: justify;">Der VSM wird sich weiter aktiv in die europäischen Dialogformate einbringen und gemeinsam mit Politik, Reedern, Finanzakteuren und Industriepartnern an einer praxisnahen Umsetzung arbeiten. Die Europäische Union hat einen entscheidenden Schritt getan. Nun gilt es, die Strategie in konkrete Projekte, Investitionen und Aufträge zu übersetzen – für nachhaltiges Wachstum, technologische Exzellenz und eine starke maritime Industrie in Deutschland und Europa. </p>
<p style="text-align: justify;">Die Pressemitteilung der EU-Kommission kann hier eingesehen werden: </p>
<p><a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_26_484" target="_blank" rel="noopener">Kommission lanciert EU-Strategien für die industrielle Seeschifffahrt und Häfen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit</a> </p>
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		<title>VSM-Statement zur „Buy European“-Initiative</title>
		<link>https://vsm.bm-webhosting.de/2026/02/12/vsm-statement-zur-buy-european-initiative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Tüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 08:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vsm.bm-webhosting.de/?p=9743</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg 12.02.2026</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Anlässlich des heutigen informellen Treffens des Europäischen Rates auf Schloss Alden Biesen in Belgien fordert der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) eine realistische und strategisch ausgerichtete Debatte über Europas Wettbewerbsfähigkeit. In der aktuellen Diskussion über eine stärkere europäische Ausrichtung beim Einsatz von Steuergeld darf jedoch kein falscher Gegensatz aufgebaut werden. Eine europäische Präferenz in strategisch wichtigen Sektoren bedeutet nicht Isolation, sondern industriepolitische Vernunft.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Debatte steht die grundsätzliche Ausrichtung, in strategischen Sektoren verpflichtend einen Beitrag zur Wertschöpfung in Europa einzufordern, wenn Steuermittel verwendet werden. Weder ist von einer vollständigen Marktabschottung die Rede noch von einer pauschalen Bevorzugung europäischer Anbieter in allen Branchen. Umfang und Ausgestaltung eines solchen Beitrags sind offen. Ziel muss sein, eine angemessene<strong><span> </span>Beteiligung europäischer Wertschöpfung zu erlangen, wo strategische Interessen berührt sind</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade im Schiffbau und der Meerestechnik – ebenso wie in der Offshore-Energie, maritimen Sicherheit und Verteidigung – stehen europäische Unternehmen im Wettbewerb mit internationalen Akteuren, die massiv staatlich unterstützt werden und deren öffentliche Aufträge und Förderinstrumente selbstverständlich an heimische Wertschöpfung gekoppelt sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Europa darf Offenheit nicht mit industriepolitischer Naivität verwechseln.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die EU ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken will, braucht sie neben Bürokratieabbau und Investitionsförderung auch strategische Resilienz. Öffentliche Investitionen in strategischen Sektoren sollten dazu beitragen, industrielle Kernkompetenzen in Europa zu sichern und weiterzuentwickeln. Eine angemessen ausgestaltete europäische Präferenz ist kein Bruch mit offenen Märkten. Sie ist ein Instrument, um faire Wettbewerbsbedingungen herzustellen und Europas industrielle Basis zu stärken. Der VSM appelliert an die Staats- und Regierungschefs, beim Leaders’ Retreat Wettbewerbsfähigkeit als strategische Aufgabe zur Sicherung technologischer Souveränität und industrieller Resilienz Europas zu betrachten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VSM-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Lüken sagt</strong>: „Aus Sicht der maritimen Industrie ist es legitim und notwendig, dass europäische öffentliche Investitionen zur Stärkung europäischer Produktionskapazitäten beitragen. Deutschlands globale Wettbewerber können sich über diese Debatte nur wundern. Für sie ist die Voraussetzung heimischer Wertschöpfung seit eh und je selbstverständlich.<span> </span><strong>Europa sollte Offenheit nicht mit industriepolitischer Naivität verwechseln.<span> </span></strong>Wer maritime Schlüsselkompetenzen in Europa erhalten will, muss dafür sorgen, dass öffentliche Mittel auch zur Stabilisierung und Weiterentwicklung dieser Kompetenzen beitragen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Beim sogenannten Leaders’ Retreat kommen die Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter der EU-Institutionen zusammen, um – auch auf Initiative des Bundeskanzlers – zentrale Weichen für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union zu stellen. Dieses Ziel unterstützt der VSM ausdrücklich.</p>
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		<title>VSM fordert entschlossenen Aktionsplan für die maritime Industrie</title>
		<link>https://vsm.bm-webhosting.de/2026/01/29/vsm-fordert-entschlossenen-aktionsplan-fuer-die-maritime-industrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Tüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 08:06:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Berlin 29.01.2026</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die deutsche maritime Industrie steht vor großen Wachstumschancen – benötigt dafür aber verlässliche politische Rahmenbedingungen. Das betonte Harald Fassmer, Präsident des Verbands für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), beim Parlamentarischen Abend des VSM in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin. Vor Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Vertreterinnen und Vertretern von Ministerien, Diplomatie, Marine, Wirtschaft und Medien rief Fassmer zu entschlossenem politischem Handeln für den maritimen Industriestandort Deutschland auf. </p>
<p style="text-align: justify;">„Schiffbau und Meerestechnik sind nicht nur traditionsreich, sondern vor allem eine Zukunftsbranche: hochinnovativ, exportstark, sicherheitsrelevant und unverzichtbar für die Souveränität Deutschlands“, erklärte Fassmer. Deutsche Unternehmen behaupteten sich weltweit mit hochkomplexen Marineschiffen, Spezial- und Forschungsschiffen sowie maritimen Systemlösungen – trotz eines zunehmend verzerrten internationalen Wettbewerbs. </p>
<p style="text-align: justify;">Die Branche steht heute an einem entscheidenden Punkt. Der Bedarf in den relevanten Märkten ist groß und vielfach strategisch begründet, etwa durch sicherheitspolitische Anforderungen, Energie- und Forschungsfragen. Gleichzeitig sind diese Chancen keine Selbstläufer. „Damit Wachstum und Innovation in Deutschland stattfinden können, brauchen wir Bewegung auch auf staatlicher Seite – bei Finanzierung, Beschaffung, Forschungsförderung, Exportregeln und auf dem Arbeitsmarkt“, so Fassmer. </p>
<p style="text-align: justify;">Der VSM habt gemeinsam mit Partnern wie dem VDMA, dem BDSV und der IG Metall Eckpunktepapiere für einen <strong>Aktionsplan Maritime Industrie</strong> vorgelegt. Diese müssen nun zügig aufgegriffen und umgesetzt werden. Reformen am Industriestandort sind dringlich, aber machbar: „Meckern löst keine Probleme. Entscheidend ist, die eigenen Stärken zu nutzen und ins Handeln zu kommen“, betonte der VSM-Präsident. </p>
<p style="text-align: justify;">Mit Blick auf die veränderte geopolitische Lage warnte Fassmer vor sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Eine regelbasierte Weltordnung könne nicht länger als gegeben vorausgesetzt werden. Umso wichtiger sei ein starker europäischer Rahmen für die maritime Industrie.  </p>
<p style="text-align: justify;">Der VSM erwartet mit Spannung die neue europäische maritime Industriestrategie der EU-Kommission im Februar. </p>
<p style="text-align: justify;">Ausdrücklich begrüßte Fassmer jüngste Signale aus Brüssel für eine stärkere <strong>„Made in Europe“-Orientierung:</strong> „Wann immer Steuergeld eingesetzt wird, muss dies auch zur Wertschöpfung in Europa beitragen. Das ist längst international selbstverständlich und gängige Praxis – und ein wichtiger Schritt für stärkeres Wachstum in Europa“, so Fassmer. </p>
<p style="text-align: justify;">Mit Blick auf die <strong>14. Nationale Maritime Konferenz (NMK)</strong> im April in Emden formuliert der VSM eine klare Erwartung: „Die NMK muss mehr sein als ein Branchentreffen. Sie muss ein Meilenstein maritimer Politik mit konkreten Ergebnissen und einem klaren Kurs für die Zukunft werden.“ Parlament, Regierung und Wirtschaft sind gemeinsam gefordert, die maritime Industrie in Deutschland und Europa nachhaltig zu stärken. </p>
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		<title>VSM Jahresrückblick 2025 &#8211; Schiffbauindustrie mit hoher Dynamik und Selbstvertrauen</title>
		<link>https://vsm.bm-webhosting.de/2025/12/29/vsm-jahresrueckblick-2025-schiffbauindustrie-mit-hoher-dynamik-und-selbstvertrauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Tüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 08:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg 29.12.2026</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Jahre wieder blicken wir zum Jahresende auf ein ereignisreiches Jahr zurück.  Das ist kein lapidarer Spruch. Diese Branche hört einfach nicht auf, spannend zu sein.  Wir hätten duzende Beispiele im Petto, begnügen uns hier aber mit einigen wenigen:</p>
<p style="text-align: justify;">Im Januar, nur gut sechs Wochen nach dem Insolvenzantrag, übernehmen neue Eigentümer aus der Branche die Werften in Flensburg und Rendsburg. Endlich kann dort wieder nach vorne geschaut und die Zukunft entwickelt werden. Unsere Aussage, wir brauchen jedes Dock, jede Slipanlage, jeden Quadratmeter Schwerlastfläche, hält.</p>
<p style="text-align: justify;">Die solide Konjunkturlage für die maritime Industrie spiegelt sich in den Branchenzahlen wider: Auf unserer Jahrespressekonferenz berichten wir von dem historischen Rekordwert für Neubauaufträge in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">Unser VSM-Sommerfest auf der Cap San Diego bekommt einen altbekannten Akteur mit neuem Namen als Hauptsponsor: „Everllence“ soll auf die Exzellenz hinweisen, die MAN seit eh und je als Weltmarktführer ohne Zweifel für sich in Anspruch nehmen kann. Für die Branche sicher zunächst gewöhnungsbedürftig – aber Neues ist für uns Alltag.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anderes Rebranding sorgt für weniger Gesprächsstoff, denn es ändert sich zunächst nur die Schreibweise, TKMS mit Großbuchstaben. Die größere Schlagzeile folgt wenige Monate später mit dem erfolgreichen Börsengang und dem wenige Tage darauffolgenden Einzug in den M-DAX. Mit einem Rekord-Auftragsbuch überzeugen die Kieler die Investoren und setzen durch die Ertüchtigung des zusätzlichen Standorts in Wismar den Kurs auf nachhaltiges Wachstum.</p>
<p style="text-align: justify;">Für einen Paukenschlag im Marineschiffbau sorgte zuvor schon die Ankündigung der Übernahme von NVL durch Rheinmetall, verbunden mit ehrgeizigen Wachstumsplänen in Düsseldorf für die neue Sparte. Die turbulenten Diskussionen um die Fregatte 126 begleiten uns das ganze Jahr. Wie es weiter geht, wissen wir in einigen Monaten.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz vor Weihnachten dann noch eine Pressekonferenz in Berlin: Bundesministerin Reiche und Niedersachsens Ministerpräsident Lies verkünden einen Großauftrag über rund zehn Milliarden Euro für die Meyer Werft. In die VSM-Auftragsstatistik geht der Auftrag dennoch erst im Jahr 2026 ein, wenn der finale Bauvertrag unterzeichnet wird. Dennoch, beste Voraussetzungen, um jetzt das Ruder in Papenburg umzulegen. Von der Sanierung, zurück auf den Wachstums- und Investitionskurs, für den die Werft jahrzehntelang stand.</p>
<p style="text-align: justify;">Verzichten mussten wir in 2025 dagegen auf eine Nationale Maritime Konferenz. Die vorgezogenen Neuwahlen hatten den ursprünglich vorgesehenen Termin verhagelt. Dieses Highlight steht nun in viereinhalb Monaten an.</p>
<p style="text-align: justify;">Im September dann die SMM 2026, die Weltleitmesse Made in Hamburg. Allerdings wird diesen Titel inzwischen möglicherweise auch die Marinetec China beanspruchen. Die Messe beeindruckte die Besucher mit funkelnden Messeständen, Heerscharen an Gästen und dynamisch-euphorischer Stimmung. Das parallel stattfindende, unangekündigte Großmanöver mit über einhundert Schiffen der chinesischen Marine, bei dem Japan und Taiwan Laufraumverletzungen zu beklagen hatten, mag die Messestimmung nicht getrübt haben. Aus der Hamburger Distanz beobachtet, ließ es einem dennoch einen Schauder über den Rücken laufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Überhaupt ist 2025 ein Jahr voller geopolitischer Zumutungen gewesen: Russland, dass keine Veranlassung sieht, von dem imperialen Kriegskurs abzuweichen, China dass immer selbstbewusster auf eine Weltordnung nach eigenem Gusto drängt und eine USA, die einer regelbasierten Ordnung, und damit unseren europäischen Institutionen eine vollumfängliche Abfuhr erteilt. Die National Security Strategy aus dem Weißen Haus hat das Dilemma Europas sehr präzise dargestellt. Keine dieser Entwicklungen konnte uns wirklich überraschen und dennoch fehlt es überall an geeigneten Antworten.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die maritime Industrie stehen wir gemeinsam in der Verantwortung, Antworten zu geben. Dabei hilft, uns unserer eigenen Leistungsfähigkeit bewusst zu sein. Einen Technologievorsprung Chinas, der in einigen anderen Branchen mittlerweile unterstellt wird, kann man für Schiffbau und Meerestechnik in Deutschland jedenfalls nicht attestieren. Anders in den USA: Dort soll der Technologierückstand im Schiffbau jetzt mit hohen Milliardenbeträgen aufgeholt werden, um für den Systemwettbewerb mit China gewappnet zu sein. Deutschland, das in den zurückliegenden Jahren rund das sechsfache an Schiffstonnage gebaut hat, kann seine technologische Souveränität dagegen mit vergleichsweise überschaubaren Anstrengungen sichern.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so gehen wir mit großem Selbstbewusstsein in das neue Jahr. Das Geschäft brummt und die Kunden wissen unsere Kompetenz zu schätzen. Unser Ziel ist, zu den Wachstumsimpulsen beizutragen, die Deutschland so dringend braucht.</p>
<p style="text-align: justify;"></p></div>
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		<title>VSM-Statement zur Zukunft der Meyer Werft</title>
		<link>https://vsm.bm-webhosting.de/2025/12/15/vsm-statement-zur-zukunft-der-meyer-werft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Magnus Tüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 07:51:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vsm.bm-webhosting.de/?p=9726</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg 15.12.2025</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Verband für Schiffbau und Meerestechnik beglückwünscht die Meyer Werft zu dem gewonnenen Großauftrag der MSC Cruises. Gleichzeitig danken wir MSC Cruises und Ihrem Präsidenten Pierfrancesco Vago für das Vertrauen in die Werft und in die deutsche Schiffbauindustrie insgesamt, denn auch ein Großteil der gesamten Werftschöpfung wird in Deutschland verbleiben. Unser Dank gilt auch Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche und Ministerpräsident des Landes Niedersachsen Olaf Lies und ihren Teams für Ihr starkes Engagement.</p>
<p style="text-align: justify;">VSM-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Lüken sagt:</p>
<p style="text-align: justify;">„Die heutige Vereinbarung belegt einmal mehr die enormen Wachstumspotentiale der Maritime Industrie. Wir können jetzt die Wachstumsimpulse setzen, die Deutschland so dringend braucht. Gleichzeitig wird deutlich, dass diese nur gehoben werden können, wenn Deutschland über wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen insbesondere im Bereich der Finanzierungsinstrumente verfügt.</p>
<p style="text-align: justify;">So sichert der Auftrag an die Meyer Werft durch MSC nicht nur eine solide Auslastung für die kommenden Jahre, sondern legt auch das Fundament für kommendes Wachstum und schafft die Voraussetzungen für die angestrebte Reprivatisierung. Wichtig ist nun, den Kurs der Werft wieder von Sanierung auf Wachstum und Investition zu legen und so an den Erfolg der Vergangenheit anzuknüpfen.“</p>
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